Nicht erschrecken, ich bin’s nur! Lange habt ihr per Mail nichts mehr von mir gehört, aber jetzt bin ich wieder am Start und backe, schreibe und fotografiere was das Zeug hält. Mein Studium hat mich während dieses mehr als nur anstrengenden Sommersemesters zu 110% eingenommen, sodass ich seit der letzten vorlesungsfreien Zeit vor über 4 Monaten nicht ein einziges mal gebacken oder überhaupt irgendetwas für den Blog gemacht habe. Traurig, aber wahr… Doch jetzt sind auch die letzten Abgaben und Klausuren ENDLICH überstanden, sodass wieder Zeit für meinen Blog ist.

Und deshalb habe ich euch zur Feier des Tages gleich mal einen unschlagbar leckeren Kuchen mitgebracht! Es gibt zum vorerst letzten Mal dieses Jahr einen No Bake Cheesecake – und zwar eine ganz besonders leckere und luftige Kreation, die nicht ganz so mächtig und schwer ist, wie meine sonstigen No Bake Cheesecakes. Bei dem Wetter kann doch wirklich keiner richtig viel essen oder? Ich esse angesichts der dauerhaften 30 Grad gefühlt nur die Hälfte von dem, was ich sonst immer esse – und das betrifft nicht nur die Hauptmahlzeiten sondern eben auch Kuchen & Co.

Was diesen Cheesecake ein bisschen luftiger und leichter macht? Die Creme OHNE Mascarpone. Stattdessen wird unter die obligatorische Frischkäse-Zucker-Masse, die übrigens auch etwas frisch säuerlichen Zitronenabrieb enthält, zum Schluss geschlagene Sahne gehoben. Und ja, natürlich ist auch das nicht gesund – darüber brauchen wir gar nicht zu reden, aber um gesundes Essen geht es auf meinem Blog nun wirklich nicht 😀 Trotzdem ist die Creme durch die Sahne super schön locker und gleicht einer Mousse. In Kombination mit dem Heidelbeerspiegel oben drauf und dem Cookie-Boden ein absolutes Träumchen!

Apropos Cookie-Boden: der besteht nicht nur aus meinen allerliebsten American Schoko-Cookies, sondern auch aus gehackten Mandeln. Die Kombination aus Cookie und Mandel in einem kompakten Kuchenboden ist wirklich der absolute Knaller – das müsst ihr unbedingt ausprobieren! Einfach mal was ganz anderes als die typischen Butterkeks- oder Shortbreadböden. Aber natürlich schmeckt zu diesem Heidelbeer-Cheesecake auch ein weniger ausgefallenerer Boden. Ich persönlich mag aber die Kombi aus Beere, Cheesecake und Schoki total gerne 😉

No Bake Heidelbeer-Cheesecake mit Schoko-Keks-Boden
 
Zubereitung
Wartezeit
Gesamt
 
Portionen: 8 Stück
Zutaten
Boden
  • 50 g Butter
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 100 g Schoko-Cookies
Creme
  • 4 Blatt Gelatine
  • 600 g Doppelrahmfrischkäse
  • 100 g Zucker
  • abgerieben Schale einer Bio-Zitrone
  • 200 g Schlagsahne
Außerdem
  • 200 g Heidelbeeren
  • 200 g Heidelbeermarmelade
Und so geht's
  1. Für den Boden zunächst die Butter schmelzen. Cookies in einen Gefrierbeutel geben und mithilfe einer Teigrolle zerkleinern. Alternativ die Cookies mithilfe eines Multizerkleinerers zu feinen Krümeln schreddern. Mandeln, Kekse und Butter miteinander vermengen. In eine Springform (ca. 16-20 cm ∅) füllen und gut am Boden andrücken. Für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Für die Creme zunächst die Gelatine für etwa 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen lassen. In der Zwischenzeit Frischkäse, Zucker und den Zitronenabrieb kurz cremig schlagen. Die Sahne steif schlagen und und vorsichtig unter die Frischkäse-Creme heben. Die Gelatine nun gut ausdrücken und in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Etwa 4 EL der Creme zur Gelatine geben und gut unterrühren. Dann den Rest der Creme dazugeben und alles schnell miteinander verrühren, sodass keine Klumpen entstehen. Die fertige Creme auf den Boden geben und glattstreichen. Den Kuchen für mindestens 4 (besser 6) Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Creme schnittfest ist.
  3. Vor dem Servieren den Heidelbeerguss herstellen. Dafür die Heidelbeeren zusammen mit der Marmelade in einem kleinen Topf erhitzen, bis die Beeren schön weich und gut eingekocht sind. Den Heidelbeerguss über den Kuchen geben, glatt streichen und nochmals für ca. 30 Minuten kalt stellen. Den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und servieren.

Sieht der Kuchen nicht traumhaft aus? Passend zur Heidelbeerzeit lege ich euch diesen Cheesecake wirklich sehr ans Herz. Zwar habe ich mit Tiefkühlheidelbeeren gearbeitet, da die einfach immer richtig schön süß sind und es zu dem Zeitpunkt, zu dem ich den Cheesecake gemacht habe noch keine (bezahlbaren) frischen Beeren gab. Aber jetzt sind auch die frischen Heidelbeeren aus Deutschland super süß, sodass ihr daraus den leckeren Beerenspiegel machen könnt. Probiert’s einfach mal aus – ich verspreche euch, ihr werdet den No Bake Heidelbeer-Cheesecake lieben!

Ab jetzt lesen wir uns hier wieder regelmäßig! Also bis ganz bald, eure Ari

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